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Der Mond

June 12th, 2010 by elenaflower

Hast du schon nach draussen geschaut? Es ist dunkel und der Mond ist voll!! Die Wolken ziehen in Schwaden an ihm vorbei. Es ist eine Hexennacht! Gross und rund wie er da draussen am Himmel hängt. Beinahe hörst du die Wölfe heulen und das brausen der vorbei fliegenden Besen. Wenn du ganz still bist hörst du die Eulen rufen, oder ist es das Kichern der Hexen?

Der Mond hat eine seltsame Anziehungskraft für mich, ich weiss nicht ob weiblich oder männlich. Eigentlich ist der Mond ja ein Symbol für alles weibliche, wie die Sonne das Symbol für alles männliche ist. Aber ich weiss nicht ob der Mond für mich weiblich oder männlich ist. Ich spreche zu ihm wie zu einer guten Freundin oder er tröstet mich wie ein Vater. Das mag wohl verrückt klingen, aber es ist tröstlich. So kraftvoll halt.

Um noch einmal zu der Symbolik des Mondes zurück zu kommen, ich hab mal gehört, Frauen seien wie der Mond, sie können nicht richtig existieren wenn sie nicht von einem Mann “angestrahlt” werden. Was so viel bedeutet, bewundert, gebraucht, geliebt und so weiter. Während Männer die Kraft des Mondes brauchen, um etwas zu bewirken zum Beispiel Flut und Ebbe, das Reifen der Früchte, Einfluss auf Tiere und Menschen. Natürlich kann man das auffassen wie man es will. Ich muss zugeben, dass ich ein wenig abergläubisch bin und ein bisschen an solche Dinge glaube. Wahrscheinlich weil ich die Geschichten darum faszinierend finde und ich Geschichten einfach mag, vor allem solche über die ich nachdenken kann.

Ahnungen 
Der Mondschein hat dies eigen, wie uns deucht,
Er scheinet uns die Welt der Geister aufzuschließen:
Man fühlt sich federleicht,
Und glaubt in Luft dahinzufließen;
Der Schlummer der Natur hält rings um uns herum
Aus Ehrfurcht alle Wesen stumm;
Und aus den Formen, die im zweifelhaften Schatten
Gar sonderbar sich mischen, wandeln, gatten,
Schafft unvermerkt der Geist sich ein Elysium.
Die Werktagswelt verschwindet. Ein wollustreiches Sehnen
Schwellt sanft das Herz. Befreit von irdischer Begier
Erhebt die Seele sich zum wesentlichen Schönen,
Und hohe Ahnungen entwickeln sich in ihr. 
(Wieland)

Das ist doch irgendwie hübsch, dieses Gedicht. Nun für mich drückt es meine Gefühle oder Gedanken ziemlich gut aus. Wenn ich manchmal spät in der Nacht nach Hause komme und auf der Treppe vor unserem Haus sitze und in den Teich starre, irgendwo über mir der Mond. Und irgendwann merke ich wie ich zu schweben beginne, ein leises Rauschen um mich, ein ziehen an meinem Ämel und ich fliege. Ich fliege, von einer unsichtbaren, leise kichernden Hexe gezogen, schwebe ich hinauf, immer höher, immer weiter und irgendwann um drei Uhr dreissig sind wir dann beim Hexenberg und wir tanzen um ein Feuer, wir tanzen und tanzen zum Mondesgesang der Katzen und dem Geheul der Wölfe, während der Mond auf die Erde nieder guckt, lächelt und eine kleine Melodie summt die Glücklichen erfreut und die Traurigen tröstet.

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Blumenwetter

March 21st, 2010 by elenaflower

Wieder einmal ist Sonntag und wieder einmal liege ich in meinem Bett. Ich ärgere mich über das schlechte Wetter, es regnet in Strömen und hält alle meine Frühlingsfantasien zum Narren. Ich wollte hinaus, Inlineskaten oder mit dem Zug irgendwo hin fahren und den Wind um die Nase geniessen. Aber jetzt, jetzt sitze ich hier und, was nur soll ich tun? Es ist ja nicht so, dass ich wenig Gelegenheit habe um draussen sein zu können. Nein, ich verbringe die meiste Zeit des Jahres draussen, ich bin Gärtnerin. Staudengärtnerin. Vielleicht sollte ich einigen erzählen, was eine Staude überhaupt ist, denn meine Erfahrungen sagen, dass die meisten Menschen sich darunter etwas falsches vorstellen. Eine Staude ist eine mehrjährige Pflanze, welche im Winter grösstenteils einzieht. Die Iris zum Beispiel, die Astern, Lilien, das Edelweiss oder der Enzian, die Gewürze, alle Grässer. Ja, das sind Stauden, nicht zu verwechseln mit dem Sommerflor oder den Bäumen, ein Haselnussstrauch, ist keine Staude wie so viele meinen.

Das war also ein wenig Allgemeinbildung. Nicht sehr wichtig aber doch nützlich wenn man gerne einen bunten Garten möchtet.  Und jetzt geht es doch so richtig los, die perfekte Pflanzzeit beginnt. Die Pflanzen springen wahrlich aus der Erde im Moment. Es macht richtig Spass, jeden Tag durch die Beete oder Verkaustische zu gehen und zu beobachten was neu ans Licht getreten ist. Im Moment sind es all die Blumenzwiebeln, die Krokusse, Schneeglöcken, wilden Tulpen, die kleinen Iris welche der Welt ihre Farben zeigen und uns in fröhliche Stimmung versetzen.

Aber jetzt regnet es ja wieder und der Regen ist ja so wichtig für den Frühling, für all die wunderschönen Blümchen und Pflänzchen. Er tränkt die Erde noch einmal so richtig bevor die wärmeren und trockneren Zeiten beginnen. Da hilft alles jammern nicht! Ich werde es mir wohl oder übel ein wenig gemütlich machen und später Spagettiessen gehen. Spagetti sind ja immer lecker, also freue ich mich auf das.

Einen schönen Sonntag da draussen!

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Für meine Schwester

March 20th, 2010 by elenaflower

 

Flügel, so zart wie die eines Schmetterlings, gestärkt von der Kraft der Jugend, so wunderschön und sinnlich, spannen sie sich. Bereit zum Abflug.

Die Augen geweitet, ein ruhiges Feuer da brennt, voller Leidenschaft und Liebe. Liebe um geliebt zu werden- Ein Feuer so vertrauensvoll und verletzlich wartet, bis der Wind es entfachen, zu einer lodernden Brunst aufsteigen lassen wird.

Ein Hauch erfasst die Schwingen, zart, vorsichtig treibt er sie in luftige Höhen. Lässt sie schweben, führt, spielt, nährt mit Vernunft und Sicherheit, mit Zuneigung und Zärtlichkeit, Respekt. Mit unendlicher Liebe betrachtet er das Schauspiel der berauschenden Schönheit, der Anmut die da tanzt, hingerissen von der Hingabe und der Fürsorge die ihn umschwebt. Beeindruckt von dem Feuer das er entfacht, in antreibt, tadelt, wärmt, tröstet.

Sie umspielen sich, sie necken sich, sie tanzen, schwingen sich im Rausch der Zweisamkeit in luftige Höhen, darauf hoffend dass die Flügel nie schmelzen oder der Wind niemals versiegt.

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Nicht mehr hier

February 26th, 2010 by elenaflower

Ich hetze, renne, laufe, springe, schaue, schaue links, schaue rechts, nein, nichts vergessen, weiter, weiter, weiter…. wo ist mein Kopf. Wo hab ich ihn nur gelassen, hab ihn mit der Zeit verloren. Sie waren wohl in der selben Tasche, wer hat sie mir gestohlen? Wo hab ich sie hingelegt? Verlegt? Nicht wichtig! Muss weiter, da etwas besorgen, dort jemanden besuchen, hier etwas schwatzen, da ein kleines Pläuschchen. Nicht vergessen all die Papiere und Termine! Wo ist mein Kopf wo meine Zeit? Wo meine Dinge? Wo bin ich? Steh ich? Hab mich selbst verloren! Wo bin ich? Kein Echo! Stille! Keine Antwort! Ich schreie! Nichts! Unheimliche Ruhe! Ich bekomme Angst! Renne, laufe, hetze auf der Suche nach mir! Meinem Kopf! Meiner Zeit! Weg sind sie! Weg!!! Wo sind sie? Sie können doch nicht einfach weg sein! Wo bin ich?! Ich will keine Stille! Ich will mich! Mich! Wo bin ich? Ich? Ich????? Weg! Fort! Nicht mehr hier!

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Herzensruf

February 14th, 2010 by elenaflower

Mein Herz

es ruft, es schreit

oh wie es sich sehnt

nach der Freiheit!

Freiheit!

Sie bedeutet für mich,

reisen!

Von hier zu dort.

Von dort zu da.

Frei, wild, schön.

Wenn ich sie sehe, die Leute, die das können. Oh, ich beneide sie.

Frei.

Es treibt mich,

die Fesseln des Alltags spannen sich. Wo will ich hin, wie komm ich dorthin?

Es juckt mich. Mein Herz weitet sich, zieht sich zusammen, die Sehnsucht zu gehen. Zu fliegen. Sehen, riechen, schmecken, fühlen. Hab nicht genug! Noch nicht!

Der Hunger!

Er knurrt!

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Bahnhofsgefühl

February 14th, 2010 by elenaflower

Kennst du das Bahnhofsgefühl? Oh, ich liebe es, das Bahnhofsgefühl! Du stehst da, wartest auf deinen Zug und die Leute um dich herum hetzen, rennen, laufen, spazieren, trödeln, warten auf ihren Anschluss. Jeder mit seinem Leben, sein Leben welches hier am Bahnhof lauter andere kreuzt, wie rote Fäden welche sich ineinander verweben und weiterziehen. Hier hab ich nicht das Gefühl lügen zu müssen, hier bin ich, ich selbst. Ich sehe die Leute so wie sie sich geben und hier kann ich mich geben wie ich will. Frei, nicht gefangen von Vorurteilen, den meinen und die der anderen oder die welche andere von mir haben könnten, aber vielleicht gar nicht haben. Ich bin anonym. Bahnhofsgefühl. Ich bin da, einer dieser roten Fäden, werde beachtet oder nicht. Es ist nicht wichtig, denn ich bin unterwegs. Ich bin einen Teil der Geschichte. Einen Teil des Moments aus dem ich jeden Augenblick entschwinden kann.

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Musik

February 14th, 2010 by elenaflower

Sie wirft mich in die Luft. Ich schwebe. Meine Hände, Füsse, mein ganzer Körper vibriert in der Luft zum Takt der Musik. Meine Augen geschlossen, offen, sehen die Leidenschaft welche in der Musik steckt. Sie pulsiert um mich, es wiegt mich, trägt mich, es ist eine Explosition der Gefühle, der Farben welche mit der Musik durch meinen Körper fliesst. Eine Droge. Ich kann nicht still sitzen, muss aufspringen. Tanzen. Denn sie macht mich frei, frei von allem Irdischen. Von allem Bösen und Verlogenen. Es gibt nur eine Wahrheit, die Wahrheit des Rhythmus. Der Takt welcher stampft wie eine Lokomotive oder springt wie eine Bachstelze, während die Melodie sich in die Höhe der Lüfte erhebt oder sich in die tiefen der Unterwelt gräbt. Die Energie setzt sich frei und ich halte ein Stück des Himmels. Springend, einen Weg suchend durch die Schwingen der Melodie, sicher auf dem Weg des Rhytmus. Ich tanze, mein Herz jubiliert, meine Seele schwebt, mein Körper bewegt sich, bewegt sich sicher, bis ich nicht mehr kann und lachend auf einen Stuhl sinke.

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Wipfelgewisper

January 23rd, 2010 by elenaflower

Du gibst mir ein Bild, denn du hast ein Gesicht.

 

Ich sehe dein Gesicht. Bin ich blind?

 

Ich höre das Wispern der Bäume und sie sagen mir, wir sind es. Kommt heraus sagen sie, kommt heraus und seht euch an.

 

Seht euch an.

Die kranken Kreaturen die ihr seit.

 

Du gibst mir ein Bild, denn du hast ein Gesicht.

 

Und ein Gesicht erzählt immer eine Geschichte.

 

Ein Gesicht, das mir erzählt.

 

Eine Musik die singt, dein Lied! Lied der traurig Gefallenen, der Himmelhochjauchzenden, der Möchtegernen, der vermeintlichen Spinnern. Diese Leute würdig ein Lied zu singen. Doch wir.

 

Schau in die Gesichter.

 

Die Bäume welche wispern, bsst sagen sie, schaut euch an, sagen sie.

Was wart ihr einmal? Jeder ein Unikat. Das liebt, das hasst, das lacht, das weint, das schreit und trotzt und lebt und pflegt und arbeitet und stolz ist.

 

Und dann, siehst du Gesichter, alle verschieden, alle ein Unikum. Doch wo ist der Geist?

Denn sie lachen alle über die selben Witze, sie essen alle die selben Dinge, sie sprechen alle die selbe Sprache, sie lauschen alle dem selben. Sie wollen alle die gleichen Haare, sie wollen alle die selben Nasen, sie wollen alle die selben Beine und die selben Handtaschen, wie damals, damals vor dem Turm von Babel.

 

Alle, sind wir nicht alle gleich und doch, wollen wir nicht mit unseren Schuhen ein Unikat sein?

 

Wo sind wir?

 

Wo ist unsere Familie?

 

Wo ist unser Stolz?

 

Wo sind unsere Werte?

 

Och ihr Gesichter mit euren Geschichten, lasst uns leben und fühlen und denken und spinnen und schreien und tanzen.

 

Lasst uns unsere Sprache spreche und stolz sein, unsere Gerichte essen und sie mögen, lasst uns unsere Tänze tanzen und unsere Spässe klopfen, lasst uns unsere Spiele spielen, und lasst uns nicht vergessen:

 

Wir sind nicht gleich.

 

Denn. Die Bäume wispern hoch oben in den Wipfeln.

 

Was für eine kranke Welt dort unten, wie damals, damals vor dem Turm von Babel.

 

ElenaFlower

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Über den Hans, der niemals zufrieden war

January 23rd, 2010 by elenaflower

Es schneit! Oh wie schön! Der Winter lässt seine Sterne vom Himmel fallen. Legt um alles seinen schützenden Wintermantel. Es glitzert, jede Flocke fängt das Licht der Strassenlaterne auf, unter der ich gerade stehe. Woher sie wohl kommt diese Flocke? Welche Reise liegt hinter ihr? Och es ist herrlich!

Natürlich wär es herrlich, wenn ich in den Ferien wäre und nicht auf diesen ungenügend geräumten Strassen herumrutschen müsste! Wo um Himmels Willen bleiben nur die Schneeräummaschinen? Weshalb haben die kein Salz gesträut? Es ist doch ein Arbeitstag und zu dem noch Winter welcher frühzeitig angekündigt wurde! Da muss man vorbereitet sein, auf ein solches Gestöber! Bin ich froh, dass ich nicht in den Bergen wohne, da hätte ich dieses Theater jedes Jahr! Wahre Schneemassen welche da auf den Wiesen und Häusern herumliegen und soviel Schaden anrichten! Ganz zu schweigen von der Bedrohung der Lawinen, welche hinunter stürzen könnten, und Mensch und Tier mitreissen! Nein, da ist mir dieses Schneegestöber hier unten schon genug, das in den Bergen brauch ich gewiss nicht! Hoffen wir nur, dass er nicht lange liegen bleibt, das wäre ja noch schöner, Wochen lang dieses Theater. Ich hab keine Lust jeden Tag die Winterschuhe an zu ziehen nur um vom Haus zum Auto und vom Auto ins Büro zu kommen. Diese klobigen Dinger mag ich nicht, ausserdem sind sie so teuer! Teuer ist eh alles am Winter, wenn ich da an unsere Skiferien denke in den Alpen. Teure Sache, die Skibillets und dann erst die Ferienwohnung. Wir mieten da jedes Jahr ein kleines Chalet neben der Piste. Ganz gemütlich und schön, noch mit Holzofen zu heizen. Romantisch vor allem mit Fondue, und am schönsten natürlich wenn es draussen schneit, ganz leise rieselt. Der Schnee sich auf die Äste von Tannen und Buchen legt und sie so märchenhaft schön aussehen lässt. Ein schönes Winterbild, das zugeschneite Chalet und Bäume, der verschneite Weg bis zu unserer Hütte. Ach ich möchte am liebsten in die Skiferien fahren, wenn nur der verdammte Schnee nicht überall herumliegen würde!

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Der Beginn-Experiment Blog

January 17th, 2010 by elenaflower

Das ist also mein erster Blog. Ob da draussen wohl einer ist der ihn liest?

Hallo? Ist da jemand? Wir werden sehen!

Heute ist also ein ganz normaler Sonntag und ich sitze noch immer im Pyjama im Bett obwohl, Moment mal, schon 11 Uhr 29 ist. Schon? Eigentlich doch relativ früh wenn man am Abend zuvor noch bis halb drei Uhr in der Früh mit einem Freund gequatscht hat. Ja, ja, aber ich bin ja auch schon seit 8.00 wach, hatte also genug Zeit um gemütlich ein Stück Zopf mit Butter und wunderbar feinem Honig zu verspeisen und nichts zu tun.

Aber nun zum Sinn und Zweck dieses Blogs. Irgendwo hab ich mal gelesen, man soll sinnvolles in so ein Ding schreiben und ein Ziel vor Augen haben. Ich werde dieses Experiment Blog versuchen ein Jahr durchzuziehen. Jede Woche mindestens einen Bericht oder irgendwelche seltsamen Hirngespinnste da rein zu pfeffern und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Selbstkritisch und kritisch der Welt gegenüber, nehmt euch also in Acht!  Weshalb ich das machen will ist eigentlich relativ einfach. Nachdem ich ein Jahr vollständige Narrenfreiheit im Ausland genossen habe, ist das zu Hause sein ein wenig unbefriedigend. Das Abenteuer fehlt, die Freundschaften fehlen, die Freiheit und Unbeschwertheit fehlt. Ich springe nun und schreibe, erkläre mir selbst und geniesse und dann wird sich alles ergeben!

Caminante, son tus huellas
el camino y nada más;
Caminante, no hay camino,
se hace camino al andar.
Al andar se hace el camino,
y al volver la vista atrás
se ve la senda que nunca
se ha de volver a pisar.
Caminante no hay camino
sino estelas en la mar.
(Antonio Machado)

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